Steirische
Eisenbahnfreunde (StEF)
Von Graz nach Köflach und Wies-Eibiswald
Der Verein "Steirische Eisenbahnfreunde" begann
1975 als einer der ersten in Österreich, auf die Erhaltung historischer
Eisenbahnfahrzeuge hinzuwirken.
Er wurde von engagierten Eisenbahnern gegründet,
allem voran von Lokführern, die ihren Dienst auf GKB-Dampflokomotiven
versahen. Anlass war die drohende Verschrottung der Lok 671.
Der Verein setzte sich zum Ziel, historisch wertvolle
Eisenbahnfahrzeuge, vor allem solche der Graz-Köflacher Bahn,
betriebsbereit zu erhalten und damit der Ingenieurskunst vergangener
Tage ein lebendiges Denkmal zu setzen. Es gelang ihm, zusammen mit
einer wachsenden Schar von Eisenbahnfreunden, die zuständige Bahnverwaltung
vom historischen Wert dieser Dampflokomotiven zu überzeugen.
Nach der Rettung der "671" konnte 1981
auch das zweite große Vereinsziel erreicht werden: die Hauptreparatur
der Lokomotive 56.3115.
Neben den Dampflokomotiven konnte 1997 ein charakteristisches
Fahrzeug, der Triebwagen VT10.02, vor der Verschrottung gerettet werden.
Nach seiner Aufarbeitung steht der VT 10 für Sonderfahrten zur
Verfügung. Darüber hinaus wurden 6 historisch wertvolle Personenwaggons,
7 Güterwaggons sowie 2 Ausstellungswaggons von der GKB erworben.
|